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PRP-Röhrchen mit oder ohne Trenngel – was ist besser?

PRP-Röhrchen mit oder ohne Trenngel – was ist besser?

Wer sich mit der PRP-Therapie beschäftigt, stößt schnell auf eine entscheidende Frage: Sollten PRP-Röhrchen mit oder ohne Trenngel verwendet werden? Auf den ersten Blick scheint das Trenngel eine praktische Lösung zu sein, um Blutbestandteile effizient voneinander zu trennen. Doch ein genauer Blick zeigt: Röhrchen ohne Trenngel bieten in vielen Fällen die bessere Qualität und mehr Kontrolle – besonders dann, wenn es um medizinisch-ästhetische Anwendungen geht.

Was ist Trenngel überhaupt?

Trenngel ist eine viskose Substanz, die in vielen PRP-Röhrchen zum Einsatz kommt. Während der Zentrifugation legt sich das Gel zwischen die Erythrozyten und das Plasma, wodurch eine physische Barriere entsteht. Diese soll verhindern, dass sich die Fraktionen nach dem Zentrifugieren wieder vermischen. Der Gedanke dahinter ist klar: Die Anwendung soll einfacher, der Entnahmeprozess sauberer werden. Doch diese vermeintliche Erleichterung bringt auch ernstzunehmende Nachteile mit sich.

Warum Röhrchen mit Trenngel kritisch betrachtet werden sollten

So nützlich das Gel auf den ersten Blick erscheint, so problematisch ist es bei genauerer Betrachtung – besonders im Hinblick auf die Qualität des Endprodukts. Denn auch wenn das Trenngel als medizinisch zugelassen gilt, handelt es sich letztlich um einen körperfremden Stoff, der in direkten Kontakt mit dem Blut kommt. Gerade bei autologen Therapien, deren großer Vorteil in der Reinheit und Natürlichkeit liegt, ist jeder Fremdstoff ein potenzielles Risiko.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Effektivität der PRP-Behandlung. Es gibt Hinweise darauf, dass das Trenngel mit bestimmten Bestandteilen des Plasmas, insbesondere mit den Thrombozyten und deren Wachstumsfaktoren, reagieren kann. Dies kann zur Folge haben, dass wichtige regenerative Bestandteile bereits während der Aufbereitung gebunden oder sogar deaktiviert werden. Die Konsequenz: Das gewonnene PRP enthält weniger aktive Wachstumsfaktoren und somit auch weniger regeneratives Potenzial.

Hinzu kommt ein praktisches Problem: Das Trenngel legt fest, wo sich die Trennung zwischen Plasma und Blutzellen vollzieht. Für den Anwender bedeutet das weniger Flexibilität. Wer bestimmte Plasmaschichten gezielt nutzen möchte – etwa um PPP (Platelet Poor Plasma) vom eigentlichen PRP zu trennen oder das Mischverhältnis individuell anzupassen – stößt mit einem Gelröhrchen schnell an Grenzen. Auch das Risiko, dass kleine Mengen des Gels bei der Entnahme mit aufgenommen werden, ist nicht zu unterschätzen. In sensiblen Bereichen wie der ästhetischen Medizin oder der Intimbehandlung kann dies zu Irritationen führen.

Die Vorteile trenngelfreier Röhrchen

Im Gegensatz dazu stehen PRP-Röhrchen ohne Trenngel. Sie arbeiten ausschließlich mit Antikoagulanzien und setzen auf eine präzise Zentrifugation, bei der der Anwender die volle Kontrolle über die Trennlinie behält. Das ermöglicht nicht nur ein individuell angepasstes Plasmaergebnis, sondern auch eine maximale Reinheit des Produkts – ohne jegliche Zusatzstoffe.

Röhrchen ohne Trenngel haben sich besonders in den Bereichen bewährt, in denen höchste Anforderungen an die Qualität gestellt werden. Dazu zählen Anwendungen im Gesicht, wie z. B. bei Augenringen oder feinen Mimikfalten, ebenso wie Haarbehandlungen und sensible orthopädische Anwendungen. Auch in der Intimmedizin wird zunehmend auf trenngelfreie PRP-Systeme zurückgegriffen – einfach, weil Patientensicherheit und biologische Reinheit hier oberste Priorität haben.

Darüber hinaus schätzen viele medizinische Anwender die Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Arbeit mit trenngelfreien Röhrchen. Die Zentrifugation lässt sich exakter beobachten, die Abtrennung der Phasen ist besser steuerbar, und das Resultat kann exakt an die individuelle Indikation angepasst werden. Dies macht das Verfahren nicht nur sicherer, sondern oft auch effizienter.

Fazit

Auch wenn PRP-Röhrchen mit Trenngel auf den ersten Blick komfortabel erscheinen, überwiegen bei genauerer Betrachtung die Vorteile der trenngelfreien Variante. Weniger Fremdstoffe, mehr Kontrolle und eine höhere biologische Qualität machen Röhrchen ohne Trenngel zur ersten Wahl für alle, die PRP auf höchstem Niveau anwenden wollen. In einem Bereich, der auf die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers setzt, sollte man bewusst auf Zusätze verzichten – und auf ein PRP-System setzen, das Reinheit und Wirksamkeit gleichermaßen garantiert.

Disclaimer

Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Sie ersetzen keinesfalls eine professionelle Beratung durch einen Arzt oder eine andere medizinische Fachkraft. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden konsultiere bitte einen qualifizierten Mediziner. Die Informationen in diesem Blog sind sorgfältig recherchiert, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Inhalte.