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Glas oder Kunststoff – welches PRP-Röhrchen überzeugt?

Glas oder Kunststoff – welches PRP-Röhrchen überzeugt?

Bei der Auswahl von PRP-Röhrchen spielt nicht nur die Frage nach Trenngel oder nicht, sondern auch das Material des Röhrchens eine zentrale Rolle. Glas oder Kunststoff – beide Varianten sind im Markt erhältlich, doch ihre Unterschiede wirken sich direkt auf die Qualität des gewonnenen Plasmas aus. Für medizinische Anwender*innen ist es deshalb wichtig zu wissen, welches Material für die jeweilige Anwendung am besten geeignet ist – und warum hochwertige Glasröhrchen in vielen Fällen die klar bessere Wahl darstellen.

Worin unterscheiden sich Glas- und Kunststoffröhrchen?

Kunststoffröhrchen werden meist aus PET oder Polypropylen gefertigt und gelten als besonders leicht, stoßfest und kostengünstig. Sie sind in großen Mengen herstellbar, häufig mit Trenngel ausgestattet und weit verbreitet. Glasröhrchen dagegen bestehen in der Regel aus medizinischem Borosilikatglas, das chemisch beständig, hitzeresistent und sehr präzise verarbeitet ist. Während Kunststoff eher funktional und wirtschaftlich orientiert ist, legt Glas den Fokus auf Reinheit, Reaktionsträgheit und Stabilität.

Der entscheidende Vorteil von Glas: Reaktionsneutralität

Glas ist inert – es reagiert nicht mit Blutbestandteilen. Das ist ein entscheidender Vorteil bei der Gewinnung von PRP, denn Kunststoff kann in seltenen Fällen mit einzelnen Bestandteilen des Blutes (z. B. Thrombozyten oder Plasmaeiweißen) wechselwirken. Solche unerwünschten Reaktionen können dazu führen, dass Wachstumsfaktoren in ihrer Aktivität beeinträchtigt oder in ihrer Konzentration reduziert werden. Gerade in der ästhetischen Medizin, wo maximale Wirksamkeit zählt, ist dieser Unterschied nicht zu unterschätzen. Glas garantiert höchste Reinheit und schützt die wertvollen Komponenten des Plasmas.

Mehr Zellkonzentration, weniger Verluste

Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass bei der Verarbeitung in Glasröhrchen tendenziell höhere Konzentrationen an Thrombozyten und Wachstumsfaktoren erzielt werden. Die Zellhaftung an Kunststoffwänden kann dazu führen, dass wertvolle Bestandteile im Röhrchen verbleiben oder verloren gehen. Glas hingegen bietet eine glatte, nicht haftende Oberfläche, die eine vollständige Entnahme des aufbereiteten PRP ermöglicht – ein klarer Vorteil für Anwender*innen, die mit höchster Effizienz und Wirksamkeit arbeiten möchten.

Sicherheit, Hygiene und Nachhaltigkeit

Auch in Sachen Sterilität und Umweltaspekt schneidet Glas besser ab: Es ist hitzesterilisierbar, vollständig recyclebar und frei von Weichmachern wie BPA oder Phthalaten, die in manchen Kunststoffen enthalten sein können. Für Patient*innen mit empfindlicher Haut, Allergien oder hohen Anforderungen an Biokompatibilität ist das ein wichtiges Kriterium. Wer auf höchste Standards und Nachhaltigkeit setzt, entscheidet sich bewusst für Glas.

Gibt es Nachteile bei Glas?

Der größte Nachteil von Glasröhrchen liegt in ihrer Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Einflüssen. Sie können bei unsachgemäßer Handhabung zerbrechen, was bei der Arbeit im Praxisalltag Vorsicht erfordert. Zudem sind sie in der Regel etwas teurer als Kunststoffröhrchen – wobei dieser Mehrpreis durch die bessere Qualität des PRP mehr als gerechtfertigt ist. Wer kompromisslos auf Qualität setzt, wird von Glas profitieren.

Wann ist Kunststoff dennoch sinnvoll?

Kunststoffröhrchen haben dort ihre Berechtigung, wo es auf Kostenreduktion, Bruchsicherheit und einfache Handhabung ankommt – z. B. bei Schulungen, Masseneinsätzen oder einfachen Anwendungen mit geringer PRP-Anforderung. Für hochqualitative medizinisch-ästhetische Behandlungen, bei denen Reinheit und Wirksamkeit im Vordergrund stehen, ist Glas jedoch eindeutig die überlegene Wahl.

Fazit

Die Wahl des richtigen Materials für PRP-Röhrchen hat direkten Einfluss auf die Qualität des gewonnenen Plasmas. Während Kunststoff mit praktischen Vorteilen punktet, überzeugt Glas durch chemische Neutralität, höhere Zellverfügbarkeit, maximale Biokompatibilität und Nachhaltigkeit. Für alle, die in ihrer PRP-Anwendung auf höchste Standards setzen, führt am hochwertigen Glasröhrchen kaum ein Weg vorbei – es steht für Sicherheit, Qualität und das beste Ergebnis.

Disclaimer

Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Sie ersetzen keinesfalls eine professionelle Beratung durch einen Arzt oder eine andere medizinische Fachkraft. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden konsultiere bitte einen qualifizierten Mediziner. Die Informationen in diesem Blog sind sorgfältig recherchiert, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Inhalte.